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12/24/2009

advent advent #24 music to spox ears: on the q.t. 2 ep

wie versprochen folgt nun teil 2 meiner heimlich. still & leise. reise. den ohnehin bereits reduzierten lautstärkepegel um eine weitere nuance zurückgeschraubt, erschienen mir ausgewählte kleinode prädestinierter denn je. nicht zuletzt ob des kalendarischen anlasses. spät bitterkalt nächtens, die sonne ließ längst ihren glanz ab im westen, kommen dennoch mit wärme und von herzen klangeszenarien vom allerbesten.


placebo - the innocence of sleep

auffindbar als b-seite der 98er pure morning single. ein überaus sphärisches instrumentalstück mit einer sanften brise kühle im abgang.



peter broderick - rain (w/machinefabriek)
elektronisch angehaucht verspieltes klangsurren garniert mit aufkeimender gitarrenakustik. aus einem regenkleid erwachten wunderbare doppelstimmen. ambient acoustic home listening in fastvollendung.




placebo - slave to the wage (cabaret of desire acoustic set 2001)
eine sehr spezielle, intime akustikvariante eines meiner lieblingslieder. es passt an dieser stelle hervorragend rein. auch wegen des heutigen datums. bitte den einleitenden worten molkos folgen...



peter broderick - piano & rain
gleich nochmal. von den type-demos aus seinen anfangstagen. im gewand von regengüssen erstreckt sich improvisertes ambient lo-fi pianogeklimper. simpel. zerbrechlich. persönlich. unreflektiert.





sigur rós - all alright

ein krönender abschluss eines würdevollen abends, der uns in die nacht entlässt. in eine sehr stille wohlgemerkt. einfach nur 6:24 minuten lang lauschen. 1000 schön.

12/23/2009

advent advent #23 music to spox ears: on the q.t. ep

langsam aber mit bestimmtheit wird es beschaulicher. ruhiger. sinnlicher. zeitlich sowie musikalisch. insofern heute naheliegend: eine beschauliche ansammlung der eher leisen musikalischen wohltaten. soviel sei schon einmal vorgegriffen: morgen folgt dann ausgabe 2 der "on the q.t. ep".

peter broderick - a snowflake
besser könnte eine reise wohl nicht beginnen. wohl temperiert tanzt eine klavierlinie wie eine schneefllocke auf einem seil. woher nimmt dieses unbändige talent nur sein offensichtlich reichlich vorhandenes gespür für szenerien & melodien?



chris walla - holes
altbekannt. die rechte hand dcfcs. als solist.
grazil. gedämpft. feinsinnig.





sigur rós - hljómalind
entstammen einer insel im atlantik. selten so anmutig schöne impressionen im prinzip filmischer natursequenzen in tönen ausgedrückt bekommen. mir fehlen die worte. irre!




low - words
eigenwilliger gesang. sehr sanft & schleppend. eigentlich kann man nur still dahocken. zuhören. seinen gedanken nachhängen.






peter broderick - games again

hier entwirft der blutjunge kerl abermals dezent minimalistisch stimmung und atmosphäre.